Grauer Star - Katarakt - Symptome und Behandlungsformen

Grauer Star (Katarakt) – Symptome, Diagnose, Therapieansätze

Etwa vierzig Prozent der Menschen weltweit leiden an den Folgen des grauen Stars, welcher fachlich als Katarakt bezeichnet wird. Fälschlicherweise denken viele Menschen, dass eine Linsentrübung ausschließlich im hohen Alter auftritt, was sich gänzlich als falsch herausstellt. Durchaus ist es stimmig, dass besonders Patienten im Linsentrübung im Auge führt zu einem KataraktAlter ab dem sechzigsten Lebensjahr häufiger an einem grauen Star erkranken, aber auch Neugeborene, Babys, Kinder sowie Jugendlichen ist ein Katarakt bereits diagnostiziert worden. Da noch immer die Erfahrungswerte in puncto grauer Star sowie dessen erste Symptomatiken und mögliche Diagnosen rückläufig sind, ist es für Interessenten und mögliche Betroffene wichtig, sich folgenden Ratgeber einmal genauer anzusehen.

Ab welchem Alter tritt ein grauer Star ein?

Wie bereits eingangs erwähnt ist es nicht auszuschließen, dass junge Menschen einen grauen Star erleiden. Im Regelfall ist es jedoch so, dass in etwa ab dem fünfzigsten Lebensjahr für Menschen das Risiko an einem Katarakt zu leiden größer ist, als in jungen Jahren. Schätzungsweise jeder vierte Patient über dem 60. Lebensjahr erleidet eine Linsentrübung, während nur etwa jeder zehnte bis fünfzehnte Patient unter 50 Jahren einen grauen Star erleidet.

Wie viele Menschen erleiden eine Linsentrübung?


Ärzte tun sich schwer, eine genaue Zahl zu definieren, weil in vielen Teilen der Welt die ärmlichen Verhältnisse es nicht erlauben, dass Patienten sich eine ärztliche Untersuchung leisten können oder diese fachmännisch so ausgerichtet ist, um einen grauen Star diagnostizieren zu können. Fachstellen gehen allerdings davon aus, dass vierzig Prozent der Menschheit an der Linsentrübung, auch bekannt als grauer Star, leiden.

Welche Ursachen sind für die Bildung des grauen Stars verantwortlich?

Jeder Mensch kann an einer Augenlinsentrübung leiden. Was die meisten Patienten nicht wissen ist, dass nicht nur der Alterungsprozess eine entscheidende Rolle für den grauen Star spielt, sondern es durchaus auch „eigenes Verschulden“ sein kann, wenn jemand über Jahre hinweg an einer Linsentrübung leidet. Einflüsse die wir Menschen nicht beeinflussen können, welche jedoch Auswirkungen auf die Linsentrübung im Auge haben können sind das Erbgut sowie das allgemeine Alter. Hier haben Patienten keinen Einfluss, weil das Altern nicht verhindert werden kann und Erbgut ist ebenso nicht zu verfälschen, um den grauen Star oder das mögliche Risiko zu dämmen.

Indes gibt es Ursachen, die einen grauen Star begünstigen, welche durchaus von Patienten beeinflusst werden können. Da wäre das Rauchen sowie ein ausgeprägter Alkoholkonsum zu erwähnen, welche unter anderem für die Bildung eines Katarakt verantwortlich sein können sowie die Entstehung begünstigen. UV-Strahlen schädigen nicht nur die Haut, sondern auch das menschliche Auge. Die Iris sowie Linse kann die Strahlen ebenso wenig filtern, wie unsere Haut. Aufgrund dessen begünstigt das direkte einsehen in die Sonne die Linsentrübung, da unsere Augen auf die Dauer nicht mehr richtig arbeiten können.

Klassische Problematiken wie Diabetes oder ein Nährstoffmangel oder besondere Medikamente wie Kortison sind ebenso mit dafür verantwortlich, dass eine Begünstigung zur Bildung der Augenlinsentrübung gegeben ist. Starke Kurzsichtigkeit oder der grüne Star (Glaukom) können ebenso als Ursache für den grauen Star in Frage kommen.

Erblich bedingter grauer Star

Ein erblich bedingter grauer Star ist die häufigste Ursache, die für den Altersstar bekannt ist. In den Genen liegt die Erbgutkrankheit bereits und kann von Betroffenen nicht umgangen werden. So ist es denkbar, dass nur etwa 1 Prozent der Jugend, Kinder und Neugeborene ebenso an dem erblich bedingten grauen Star leiden.

Angeborener Katarakt

Bei einem angeborenen grauen Star ist es wichtig zu unterscheiden, ob es sich um eine erbliche Ursache handelt, siehe erblich bedingter grauer Star oder um Ursachen, die auf die Schwangerschaft zurückzuführen sind. Beim Erbgut der angeborenen Linsentrübung liegt das Problem in den Genen. Auffällig ist, dass Babys mit einer angeborenen Trübung im Auge meist mehrere Fehlbildungen aufweisen, welche operativ entfernt werden müssen. Um eine Amblyopie, die sogenannte Schwachsichtigkeit, zu vermeiden ist es jedoch unerlässlich, frühzeitig eine Augen-Op zur Behebung der Augentrübung vorzunehmen. Inwieweit die Operation früh ausgeführt werden kann entscheidet die Trübung und der Arzt.

Durchaus kann es Augentrübungen bei Babys geben, die keinen nachhaltigen Einfluss auf die Entwicklung und Sichtigkeit des Kindes haben. Dies muss jedoch von Einzelfall zu Einzelfall abgewogen werden, um eine gute Sehfähigkeit für die Kinder mit angeborenen Katarakt zu bieten. Da ist der fachmännische Rat des behandelnden Augenarztes enorm wichtig und sollte frühzeitig nach Feststellung der Probleme mit den Augen in Betracht gezogen werden.

Krankheitsbilder wie Masern, Röteln oder Mumps sind innerhalb der Schwangerschaft gefährlich für die werdende Mutter sowie das Kind. Insbesondere eine Augentrübung kann aufgrund dieser drei Krankheitsbilder im Verlauf der Schwangerschaft entwickelt werden, was ebenso für den angeborenen grauen Star verantwortlich sein kann.

Wieso bezeichnet man den Katarakt als grauen Star?

Es gab eine Zeit, in welcher der graue Star weniger Beachtung fand, als in der Modernität der technischen Errungenschaften für Ärzte und Patienten. Damals wurde ein Katarakt kaum behandelt, weil es die Möglichkeiten dazu nicht gab. Durch die Augentrübung war bereits ein starrer Blick zu vermerken, der durch die nicht Behandlung zur Erblindung führte. Hinzu kam, dass die Pupille sich beim fortgeschrittenem Katarakt als grau kristallisierte, sodass aus diesen zwei Umständen die einfache Bezeichnung „grauer Star“ entstand.

Für den Laien eine wichtige Bezeichnung, da viele mit dem Fachbegriff Katarakt nur wenig bis gar nichts anfangen können.

Symptome des grauen Stars im Überblick

Viele Betroffene, die an einer Augentrübung leiden, haben die Symptome des Auges nicht richtig erkannt. Dabei waren sie im Vorfeld zumindest so eindeutig, dass die Kontaktaufnahme mit einem Augenarzt förderlich gewesen wäre, um schnellstmöglich reagieren zu können. Doch sehen wir es an dieser Stelle nach, dass Arbeit, zeitliche Inflexibilität und oftmals die mangelnde Lust im Wartezimmer zu sitzen für viele Patienten der Grund war, dass sie einem Augenarzt ihres Vertrauens nichts über folgende Symptome gesagt haben.

Zunächst einmal muss angemerkt werden, dass ein grauer Star ein schleichender Prozess über Jahre hinweg ist. Das bedeutet, dass je nach Augentrübung die Symptomatiken stärker werden und ausgeprägter in variable Richtungen gehen. Mögen am Anfang Patienten „nur“ eingeschränkt in der Dunkelheit gesehen haben kommt später hinzu, dass sie Farbkontraste nicht mehr erblicken können.
Indes fällt auf, dass ein Katarakt durchaus auch durch Sehverminderungen wie Kurz- und Weitsichtigkeit liegen kann. Wer Dinge aus der Ferne oder Nähe nicht mehr ausreichend gut lesen kann, der sollte ebenso zu einem Augenarzt gehen. Derweil fällt auf, dass sogar die Verschwommenheit ein wichtiger Anhaltspunkt sein kann, der für die voranschreitene Augentrübung spricht und dafür verantwortlich sein sollte, dass Betroffene einen Arzt konsultieren.

Eine Hell- und Dunkelanpassung scheint immer schwieriger durch die Augen ermöglicht zu sein, was ein Katarakt als Folge hat. Während dessen ist ein Lichtschein um Objekte ebenso ein Hinweis darauf sein kann, dass sich der graue Star bildet und dafür spricht, dass der Gang zum Arzt nicht weiter in die Ferne geschoben werden sollte.

Eine Linsentrübung hat viele Stadien, die sie im Laufe der Entwicklung prägt. Dabei spielen die ersten Anhaltspunkte eine Rolle dabei, wie man in Zukunft mit der Bildung des grauen Stars verfährt und wie gehandelt werden kann. Aus diesem Anlass ist es wichtig, dass Betroffene oder Interessenten sich das Kapitel „Stadien des grauen Stars“ einfach genauer anschauen, um sofort erkennen zu können, ob ihre Probleme mit dem Auge ein Indiz darauf sind, dass sich ein Katarakt bildet.

Stadien des grauen Stars

Es gibt viele Symptome, die für die Entstehung des grauen Stars sprechen. Das Betroffene hier kaum den Überblick behalten können ist nicht verwunderlich. Daher war es wichtig, die verschiedenen Symptomatiken in unterschiedliche Stadien zu gliedern, um so den Reifeprozess des grauen Stars unter Kontrolle halten zu können sowie als Laie erkennen zu können, auf welche Symptome sie achten müssen oder welche ihrer aktuellen Symptomatiken mit denen des grauen Stars übereinstimmen.

Anfangsstadium: Zu Anfang ist die Cataracta incipiens oder auch Linsentrübung genannt das erste Anzeichen, welches zum grauen Star führt. Da die Sicht allerdings noch gut bis sehr gut ist, wird hier keine Operation angestrebt. Zudem ist die Trübung daher oftmals unentdeckt oder wird ignoriert von Patienten, da die Sicht klar und gut ist.

Fortgeschrittener Stadium: Die Linsentrübung wird deutlicher und mögliche Einschränkungen innerhalb der Sichtweise bleiben nicht aus, sodass Ärzte meist schon hier eine Operation für empfehlenswert empfinden, um die Symptomatiken zu stoppen.

Reifes Stadium: Cataracta matura lautet die reife Stadiumszeit des grauen Stars. Hier ist die Linsentrübung deutlich und klar. Es führt kein Weg an einer Operation vorbei, um die deutliche Trübung zu verbessern.

Überreifes Stadium: Cataracta intumescens nennen Ärzte das überreife Stadium des Augentrübung mit aufgequollenen Linsen, welches die Augentrübung als letztes Stadium erreicht hat, ehe es früher oder später zur kompletten Erblindung des Auges kommt. Durch die Verflüssigung schwillt das Auge zunehmend an und deswegen ist die Augenoperation dringend notwendig, um den grünen Star sowie die komplette Erblindung zu verhindern.

Frühzeitige Erkennung des grauen Stars

Ein grauer Star beeinträchtigt in jedem Fall die Sehfähigkeit. Bei den einen Patienten früher und bei den anderen später. Es wäre aus diesem Anlass weniger ratsam, dass Betroffene sich mehr Zeit nehmen, um einen Augenarzt zu kontaktieren, als das Krankheitsbild Katarakt es zulässt. Schließlich ist das Augenlicht das Licht, welches den Alltag vereinfacht und hier sollten Betroffene keine Zeit verschwenden. Aus diesem Anlass fragen sich immer mehr Menschen, auch ohne direkte Symptomatiken, wie ein grauer Star frühzeitig erkannt werden kann? Dabei ist zunächst natürlich ein Blick auf die Symptome durchaus hilfreich, um feststellen zu können, ob irgendein Symptom bereits eingetreten ist, welches darauf schließen lässt, dass sich die Linsentrübung voranschreitet. Wenn dies nicht gegeben ist, dann wären allgemeine Arztbesuche trotzdem eine Empfehlung.

Sobald das vierzigste Lebensalter erreicht ist, ist es empfehlenswert alle zwei Jahre zum Augenarzt zu gehen. Bei etwaigen auftreten von Symptomatiken des Katarakts ist es auch früher wichtig einzugreifen. Ohne entsprechende Vorkommnisse ist der Blick alle zwei Jahre zum Augenarzt wichtig, um den Augeninnendruck zu prüfen, der als Glaukom-Frühzeichenerkennung gilt. Bei Gelegenheit wird direkt ein Sehtest genutzt, um die Augenqualität zu prüfen. Der Spaltlampentest sollte ebenso in dieser Kontrolle nicht fehlen, wo die Augenlinsen wortwörtlich unter die „Lupe“ genommen werden, um entsprechende Vorzeichen für Augenkrankheiten wie den grauen Star erkennen zu können.

Therapie des grauen Stars

Viele Patienten haben ohnehin viel Angst vor operativen Eingriffen. Gerade an äußerst empfindlichen Stellen, wie dem Auge, sind sie skeptischer denn je. Das merken auch die vielen Fachärzte der Augenheilkunde, weil die Angst vor Eingriffen am Auge stets damit verbunden ist, komplett blind zu werden. Doch zunächst dürfen an diese Stelle Betroffene mit einem grauen Star beruhigt werden. Es handelt sich meist um einen ambulanten Eingriff, welcher gleichwohl schon zu den Routineoperationen gehört. Man bedenke immerhin, dass circa 700.000 Eingriffe im Bezug des Katarakts im Jahr in Deutschland ausgeübt werden, was in jedem Fall dafür spricht, dass hier Profis am Werke sind, die Routine in ihrem Job haben und somit die Fehlerquote bei minimalen 0,1Prozent liegt. Wie bei jeder Operation gibt es immer Risiken, aber bei der Behandlung des grauen Stars treten die wenigsten Problematiken auf, sodass die Sorge und Ängste vor dem Eingriff völlig unbegründet sind.

Der operative Einsatz ist im Grunde simple zu erklären. Eine Augentrübung durch die Linse wird mit Hilfe von Ersatzlinsen aus Acryl oder Silikon ersetzt. Deswegen reicht im Regelfall eine örtliche Betäubung aus und der Eingriff kann ambulant in dafür vorgesehene Praxen ausgeübt werden. Der ambulante Eingriff ist dann möglich, wenn ein Patient gesundheitlich stabil und nicht auf sich alleine gestellt ist! Somit wird die nachhaltige Sicherheit für den frisch operierten Patient durch örtliche Ärzte ebenso sicher gestellt, was sicherlich zur Beruhigung dienlich sein kann.

Operation des grauen Stars – die Vorgehensweise

Sich ins kalte Wasser begeben und alles auf einen zu kommen lassen, das mögen die wenigsten Patienten, wenn es um ihre Sicherheit und Sehkraft geht. Das macht überhaupt nichts, weil die bevorstehende OP eines Katarakts genau erklärt werden kann, und sogar so simple, dass der Vorgang auch für den Laien einfach zu verstehen ist. Im Allgemeinen ist die Augentrübung natürlich auch im Hinblick der Symptomatiken und Ursachen durchaus eines der wenigen fachlichen Spektren der Augenheilkunde, wo Patienten oftmals mehr verstehen, als sie sonst angenommen haben.

Ein Auge, das von der Linsentrübung stärker betroffen wird ist in aller Regel das Auge, welches als erstes operiert wird. Vor jedem Eingriff wird ein Auge örtlich betäubt, was meist mit Hilfe von Tropfen oder einer Injektion vonstattengeht. Ein örtliches Betäubungsmittel oder die tropfanästhetische Injektion sind hier die gängigsten Vorkehrungen vor jeder Augen-Op im Bezug des grauen Stars.

Nachdem die örtliche Betäubung auf ihre Wirksamkeit geprüft wurde, muss ein Zugang zum Auge geebnet werden. Dieser ist meist nur wenige Millimeter groß, was oftmals dafür verantwortlich ist, dass eine Vernähung unnötig ist, was derweil weniger Eingriffsproblematiken zur Folge hat. Mittels Phakoemulsifikation – Ultraschall – wird die Linsenkabel sowie Rinde der Linse verflüssigt, umdas Material absaugen zu können. Hier wird die Kunstlinse, auch als Intraokularlinse bezeichnet, eingesetzt. Diese wird mit Hilfe der übrig gebliebenen Linsenkapsel sowie dem Kapselsack eingepflanzt.

Meist handelt es sich um eine falt- oder ausrollbare Korrekturlinse, welche mittels einem kleinen bis zu drei Millimeterzugang eingesetzt und aufgeklappt/-gerollt werden kann. So vermeidet der Chirurg, dass ein größerer Eingriff notwendig ist, um die Schadensquote gering zu halten sowie etwaige Komplikationen gleich zu vermeiden. Derweil gibt es auch nicht faltbare Linsen, welche jedoch meistens kaum zum Einsatz kommen. Schätzungsweise 0,03Prozent aller Operateure nutzen nicht falt- oder ausrollbare Linsen, welche mit größeren Zugängen versehen sind. Unter Umständen muss das beim Augenarzt abgesprochen werden und es kann natürlich angemerkt werden, dass man den kleineren Eingriff wünscht, falls ein Arzt wieder erwarten den etwas größeren vornehmen möchte.

Wenn kein Kapselbett durch frühere Operationen am grauen Star vorhanden ist, werden die Hinterkammerlinsen genutzt, um dort die Kunstlinse festzunähen. So sind sie zum Beispiel direkt hinter der Pupille eingenäht und der Eingriff ist etwas größer, als die oben genannte Routineoperation. So wäre es ebenso denkbar, dass die Kunstlinse in die Regenbogenhaut verankert wird, was aufzeigt, wie gut die Behandlung des Katarakts sein kann.

Im Übrigen ist eine Operation wegen einer Linsentrübung immer möglich. Egal ob jung oder alt und wie viele Ops vorausgegangen sind. Nahezu 90 bis 95 Prozent aller operierten Patienten sehen deutlich besser nach der grauen Star Operation.

Nachbehandlung

Nach kurzer Zeit darf ein Patient sich direkt auf den nach Hause weg begeben. Dabei achten gewissenhafte Ärzte darauf, dass der Patient nicht am Steuer eines Fahrzeuges sitzt und bestenfalls abgeholt wird. Dies ist der Grund, wieso auch darauf geachtet wird, ob eine Operation des grauen Stars ambulant oder stationär sein muss, wenn Betroffene keinen hilfreichen Ansprechpartner für dne Zeitraum der kurzen OP haben. Denn das erste Auge wird in der Behandlung mit einem Salbenverband versehen, was bedeutet, dass die Sichtweise auf dem anderen Auge verdoppelt werden muss und wenn dieses ohnehin auch an einer Linsentrübung oder gar Sehschwäche leidet, dann benötigen Patienten Hilfe.

Stationär behandelte Patienten verlassen in aller Regel meist nach drei bis vier Tagen die Augenkliniken. In dieser Zeit stehen natürlich die Nachkontrollen an, welche sonst separat anstehen würden.

Streng nach Vorschrift ist es für Patienten notwendig, dass entzündungshemmende Mittel sowie antibiotische Medikamente genommen werden, um das Auge im Heilungsprozess zu schonen sowie Entzündungen zu hemmen und weiter zu vermeiden. Ein Arzt kontrolliert das Auge regelmäßig nach der Einnahme der Mittel, um den Zustand begutachten zu können.

In etwa sechs bis acht Wochen ist der Heilungsprozess abgeschlossen, sodass die Sicht deutlich besser genossen werden kann. Wobei Patienten meist am ersten bis siebten Tag schon deutlich besser sehen können, aber ohne Medikamenteneinnahme, Tropfen und Entzündungshemmer macht die Sicht noch mehr Freude.
Hinweis: Es gilt ein kleiner Vermerk, um den Heilungsprozess besser verstehen zu können. Es gilt ein Grundsatz der besagt, je älter ein Patient ist, desto länger kann der Heilungsprozess andauern, um eine gewissenhafte Aussage für die Heilungsdauer zu übermitteln!

Die Operation des zweiten Auges

Der graue Star ist meist sofort nicht nur an einem Auge zu vermerken, sondern ist das andere Auge meist direkt in Mitleidenschaft gezogen. Ein Okulist wird dies schnell feststellen und natürlich auch dieses Auge operieren wollen, um die Sehkraft deutlich zu verbessern. Dabei könnte die Augenklinik oder der örtlich sowie ambulant chirurgische Eingriff durchaus schon nach wenigen Tagen veranlasst werden, um die Heilungsdauer nicht zu weit bei beiden Augen auseinanderzuziehen. Den meisten Ärzten ist es jedoch wichtig, dass Patienten erst einmal bis zu vier Wochen abwarten, um das erst operierte Auge reizlos wiederzufinden, was die Sicht und den Alltag vereinfachen würde.

Mögliche Risiken einer Katarakt Operation

Jeder Patient weiß, dass jede Operation mit Risiken verbunden ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob es um einen gebrochenen Finger geht, die OP an den Weisheitszähnen Operation bei grauem Staroder die Augenop am grauen Star. Trotzdem gilt der Eingriff am grauen Star als sicherste Eingriff der Welt, welcher in Deutschland allein 700.000 mal pro Jahr durchgeführt wird. Weltweit ist die Anzahl der Katarakt Ops natürlich deutlich höher und gilt im Allgemeinen als meist getätigter operativer Eingriff.

Kommplikationen dürfen jedoch nicht ausgeschlossen werden und können sie auch nicht. Es wäre durchaus möglich, dass sich eine Augeninfektion bildet, auch wenn dies äußerst selten vorkommt. Hier sind Medikamente natürlich allgegenwertig und Ärzte verordnen diese schon direkt nach dem Eingriff, um der Infektion vorbeugen zu können.

Derweil könnte es passieren, dass die Netzhaut einreißt oder Blutungen an der Linsenkapsel entstehen. Jedoch ist das Risiko erfreulicherweise gering, sodass die Sorge nicht unbegründet ist, aber der Eintritt dieses Stadiums der Risiken eher selten auftritt. Die Hornhaut könnte ebenfalls zu Schaden kommen, was eine Trübung aufzeigen würde.

Es ist jederzeit möglich, erneut an einem grauen Star zu leiden, sodass dies ein Risiko wäre, welches erwähnt werden muss. Es handelt sich dabei jedoch nicht um praktische Fehler in der Operation, sondern weiterhin um eine auftretende Erscheinung, die durch Erbgut, Alter und andere Einflüsse ( siehe Ursachen) erneut in Erscheinung treten kann.

Glücklicherweise bleiben die Risiken bei einem der sichersten Eingriffe der Welt gering. Es ist daher sehr erfreulich zu erwähnen, dass es selten zu Komplikationen kommt und der Eingriff gerne getätigt werden kann und unbedingt muss, um das Augenlicht zu verbessern!

Anpassung der Brillengläser nach der OP

Wer vor der OP am grauen Star bereits Brillengläser benötigte wird sie weiterhin nach der Katarakt Op brauchen. Jedoch passen Ärzte und Optiker die Gläser erst dann an, wenn die Op sowie der Heilungsprozess erledigt sind, um die perfekte Anpassung an der aktuellen Sicht vornehmen zu können. Für einen klaren Durchblick sorgen sie in jedem Fall weiterhin!

Quellen und weiterführende Informationen:

  1. http://www.augenarzt-winterhude.de/Patienteninfo/cat99/cat99.html
  2. http://klinikum.uni-muenster.de/fileadmin/ukminternet/daten/kliniken/augenklinik/Katarakt-OP_Patienteninformation_final_05.10.2010.pdf
  3. http://www.ophtec.com/consumer/de/grauer-star/was-ist-grauer-star
  4. https://de.wikipedia.org/wiki/Katarakt_%28Medizin%29
  5. http://www.leading-medicine-guide.de/Medizinische-Fachartikel/Katarakt-Operation-Einzige-Behandlungsmoeglichkeit-bei-grauem-Star
  6. http://www.augenklinik.uniklinikum-jena.de/Patienteninformation/Krankheitsbilder+_+OP/Grauer+Star.html
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